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Was geschieht, wenn Felsen, Flüsse und Frösche als Themen ernst genommen werden? Seit 2021 untersucht das transdisziplinäre Projekt «Unruly Natures» diese Frage im Rahmen von Exkursionen, Workshops und Publikationen. In diesem Beitrag reflektieren fünf seiner Mitglieder – Flurina Gradin, Federico Luisetti, Rony Emmenegger, Emiliano Guaraldo und Christoph Miler – darüber, wie dekoloniales Denken, künstlerische Forschung und die Arbeit im Feld ihre eigene Arbeit neu geprägt haben.

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Rosi Braidotti (University of Utrecht), Philosophin und führende Denkerin des Posthumanismus sowie Mitorganisatorin der infoclio.ch-Tagung 2026, präsentiert ein ABC, bestehend aus 26 kurzen Videos, die die Konzepte und Begriffe veranschaulichen, die in ihrem philosophischen Werk grundlegend sind. Die Videos wurden 2026 realisiert und zuerst auf ihrem Instagram-Account veröffentlicht.

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Der Posthumanismus führt Praktiken der Wissensproduktion aus Kunst und Wissenschaft zusammen. Cristina Urchueguía (Universität Bern) stellt in diesem Blogbeitrag die Studies in the Arts (SINTA) vor, ein praxisorientiertes Graduiertenprogramm der Universität Bern und der Hochschule der Künste Bern, das geistes-, kultur- und sozialwissenschaftliche sowie künstlerische Disziplinen verbindet.

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Anne Volvey (Université d'Artois) skizziert die Auswirkungen einer «relationalen ästhetischen Wende» in den heutigen Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie erläutert, wie Sensibilität und Emotionen bei der Wissensproduktion in vielen Disziplinen eine zunehmend zentrale Rolle spielen und damit sowohl in wissenschaftlicher als auch in politischer Hinsicht neue Horizonte eröffnen.

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Die Ausstellung «Was sich als Natur zeigt» der Künstlerin Luzia Hürzeler im Kunstmuseum Solothurn hinterfragt die Präsenz von Tieren in wissenschaftlichen Sammlungen. Indem sie die Machtverhältnisse und die technischen Verfahren sichtbar machen, die für die Erstellung dieser Darstellungen unerlässlich sind, enthüllen die ausgestellten Werke die Kehrseite der «naturalistischen» Inszenierungen der Natur. In seinem Bericht geht Enrico Natale den Parallelen zwischen dem künstlerischen Ansatz und der historischen Methode sowie den möglichen Kooperationen zwischen Kunst und Wissenschaft nach.

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Gregor Brändlis Film «Elephants & Squirrels» dokumentiert die Rückführung von menschlichen Überresten, die in den Sammlungen des Museums der Kulturen in Basel aufbewahrt wurden, in ihre Herkunftsgemeinschaft, die Adivasis von Sri Lanka. In ihrem Bericht reflektiert Caroline Montebello (UniDistance Schweiz / Universität Basel) über den Film und die Besonderheiten, dass er Aktivistinnen und Aktivisten sowie den Herkunftsgemeinschaften, die in historischen Archiven oft unsichtbar bleiben, eine Stimme verleiht und einen umfassenden Überblick über einen Restitutionsprozess bietet.

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In diesem Beitrag stellt Christina Grisot (Dariah-CH / Clarin-CH) den Verein «Swiss Social Sciences & Humanities Open Cluster SSHOC-CH» vor und erläutert die Gründe, die zu seiner Gründung geführt haben. Sie nennt die verschiedenen Ziele zur Stärkung der Sichtbarkeit und der Koordination zwischen den Infrastrukturen der Sozial- und Geisteswissenschaften und stellt den Arbeitsplan 2026 von SSHOC-CH vor. 

 

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Joachim Schöpfel, Ulrich Herb und Niels-Oliver Walkowski stellen in diesem Beitrag die Aufzeichnungen der von ihnen organisierten Vortragsreihe «Open Divide – Critical Studies on Open Access» zur Verfügung, die die Grundlage für eine neue Ausgabe des Sammelbands «Open Divide: Critical Studies on Open Access» bildet, der 2026 erscheint.

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Bei der Umsetzung von Open Science bieten Bibliotheken, Datenzentren und andere Forschungseinrichtungen Unterstützung in Form von Dienstleistungen und Infrastrukturen. Gero Schreier (Universitätsbibliothek Bern) stellt in seinem Beitrag das Unterstützungsangebot für Forschungsdatenmanagement der Universitätsbibliothek Bern vor und erklärt, welche Aufgaben den Data Stewards dabei zukommen.

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Diamont Open Access gilt als ideale Form, wenn es um den freien Zugang zu Online-Zeitschriften geht – dennoch entwickelt sich dieses Modell in der Schweiz nur zögerlich. Beat Immenhauser (SAGW) erklärt in seinem Beitrag, welche Herausforderungen auf dem diamantenen Weg anzugehen sind und in welche Richtung sich ein tragfähiges Finanzierungsmodell für Diamond-Open-Access-Zeitschriften entwickeln könnte.

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