Die neue Website umtun präsentiert Geschichten von Freiwilligen, die gesellschaftliche und rechtliche Normen hinterfragten und verändern wollten. In neun historischen Beispiele aus den Bereichen Asyl, Abtreibung und Gewalt wird eine andere, gegenhegemoniale Geschichte erzählt, die von der Vielfalt und transformativen Kraft der Freiwilligkeit in der Schweiz handelt. So werden neue Einblicke in die vielen Welten des sozialen Engagements gegeben und die Grenzen von Gemeinnützigkeit, Aktivismus und zivilem Ungehorsam hinterfragt.
umtun ist ein kollaboratives Public-History-Projekt, angesiedelt an der Universität Freiburg. Es entstand aus dem SNF-Forschungsprojekt «Freiwilligkeit und Geschlecht. Neuverhandlungen der gesellschaftlichen Arbeitsteilung seit den 1970er-Jahren» und wurde in Kooperation mit dem Gosteli-Archiv umgesetzt.
Am 15. Oktober findet die Vernissage zur Website in statt, am 29. Oktober eine Podiumsdiskussion zur Geschichte der Freiwilligkeit im Polit-Forum Käfigturm.