Freiwilliges Engagement gilt als soziales Kapital und ist in der Schweiz historisch eng mit dem Milizprinzip verbunden. Seit dem 19. Jahrhundert werden politische Ämter ehrenamtlich ausgeübt und staatliche Aufgaben an Vereine und Verbände delegiert. Doch wer kann und will sich engagieren? Welche Formen der Teilhabe ermöglicht Freiwilligkeit und welche Ausschlüsse bringt sie hervor? Mit Andreas Müller (Programmleiter «Pro Futuris» bei der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft), Beatrice Schumacher (Historikerin) und Regula Stämpfli (Politphilosophin).
Moderation: Regula Ludi (Historikerin) und Matthias Ruoss (Historiker).
Die Veranstaltung ist Teil des Public-History-Projekts «umtun – Geschichten der Freiwilligkeit». umtun.ch präsentiert Geschichten von Freiwilligen, die gesellschaftliche und rechtliche Normen hinterfragten und verändern wollten.
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