Wir und der Krieg

17. aprile 2026 a 17. gennaio 2027
Mostra

Krieg ist ein prägendes Element der Schweizer Geschichte. Die Ausstellung zeigt aus unterschiedlichen Perspektiven, wie Kriege vom Spätmittelalter bis heute politische Strukturen, wirtschaftliche Interessen und gesellschaftliche Ordnungen in der Schweiz beeinflusst haben.

Ob in Form identitätsstiftender Mythen wie dem Rütlischwur, durch interne Konflikte wie den Bauernkrieg von 1653, den Sonderbundskrieg von 1847 oder in der latenten Bedrohung während des Zweiten Weltkriegs: Krieg prägte das Selbstverständnis der Schweiz nachhaltig. Dabei zeigt sich, wie Kriege in- und ausserhalb des Gebiets der heutigen Schweiz neue Machtverhältnisse und soziale Spannungen hervorbrachten – etwa durch grosse Profite aus dem Waffen- und Söldnerhandel, durch verschärfte Klassenkonflikte oder durch veränderte Geschlechterbilder.

Das Selbstbild der Schweiz als neutrales und friedensförderndes Land prägt insbesondere ihre Aussenpolitik bis heute. Zwischen Bedrohung und Solidarität eröffneten sich auch Handlungsspielräume der Neutralität, die Sicherheit schaffen und Frieden ermöglichen sollten. Anhand von Objekten, Videoinstallationen und Dokumenten lädt die Ausstellung dazu ein, verbreitete Vorstellungen vom Verhältnis der Schweiz zum Krieg zu hinterfragen – einem Krieg, der oft als fern gilt, aber tief im kollektiven Gedächtnis verankert ist.

17.4.2026 - 17.1.2027 -  | 10:00 - 17:00 | Di,Mi 
17.4.2026 - 17.1.2027 -  | 10:00 - 19:00 | Do 
17.4.2026 - 17.1.2027 -  | 10:00 - 17:00 | Fr,Sa,So 

 

Organizzato da
Landesmuseum Zürich

Veranstaltungsort

Landesmuseum Zürich
Museumstrasse 2
8001 
Zürich

Contatto

Landesmuseum Zürich
Telefono
+41 44 218 65 11
Lingua/e della manifestazione
Tedesco

Ulteriori informazioni sugli eventi

Informazioni sui costi

CHF 13.00
10 reduziert, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: Freier Eintritt
Bildnachweis

Keyvisual der Ausstellung «Wir und der Krieg». Foto (Ausschnitt): Christian Schwager, Infanteriebunker Ratenpass