Kommunikationsarbeit in den Schweizer Telefonzentralen. Eine Wissensgeschichte körperlicher und sprachlicher Praktiken des frühen 20. Jahrhunderts

Cognome dell'autore
Larissa
Schüller
Tipo di ricerca
Dottorato
Stato
abgeschlossen/terminé
Cognome del docente
Prof.
Monika
Dommann
Istituzione
Historisches Seminar
Luogo
Zürich
Anno
2023/2024
Abstract

Das Dissertationsprojekt befasst sich mit der Arbeit von Telefonistinnen in den Schweizer Telefonzentralen. Telefonistinnen stellten Verbindungen zwischen den Telefonteilnehmer*innen her und vermittelten ihnen den Umgang mit dem Telefon.

Ausgangspunkt des Dissertationsprojekts ist, dass seit dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts ein Frauenbild ausgeformt wird, demzufolge Frauen für den häuslichen Bereich und für die Pflege sozialer Beziehungen sowie die dafür notwendige Kommunikation besonders geeignet seien. Nach diesem bürgerlichen Ideal war (und ist) Kommunikationsarbeit - so zumindest die These des Projekts - Frauenarbeit.

Anhand der Untersuchung eines typischen Frauenberufs, nämlich der Telefonistin, wird gefragt, inwieweit diese bürgerlichen Zuschreibungen auch in Technisierungsprozessen stabil bleiben, wie Technologien kulturelle Genderstereotype stabilisieren oder transformieren und welchen Einfluss sie auf kommunikative Ideale und Praktiken sowie auf die Organisation und Bewertung von Arbeit und Wissen haben.

Accesso al lavoro

Biblioteca

I lavori accademici sono depositati nella biblioteca dell'università competente. Cerca l'opera nel catalogo collettivo delle biblioteche svizzere