mit Tanja Maljartschuk und Botakoz Kassymbekova
Wie verändern Krieg, Gewalt und diktatorische Herrschaft menschliche Biografien? Welche Spuren hinterlassen sie in Sprache, Erinnerung und Identität? Und wie lässt sich das Unfassbare überhaupt in Literatur und Wissenschaft ausdrücken?
Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zeigt sich, dass die aggressive Expansionspolitik nicht nur politische Systeme erschüttert, sondern auch Lebenswege deformiert und ganze Generationen prägt. Krieg und Diktatur schaffen Zonen der Sprachlosigkeit, in denen Erfahrungen von Verlust, Ohnmacht und Zerstörung neu verarbeitet werden müssen.
Diesen Fragen gehen die Schriftstellerin Tanja Maljartschuk und die Historikerin Botakoz Kassymbekova nach. Gemeinsam diskutieren sie, wie unter den Bedingungen von Krieg und politischer Gewalt neue Formen der Erinnerung, des Erzählens und der Verarbeitung entstehen und was dies für unsere Gegenwart bedeutet.
Moderation: Anna Jikhareva, Journalistin WOZ
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