Hexenverfolgung in Graubünden

13. giugno 2026 - 18:15 a 19:45
Lettura

Vortrag von Antonia Bertschinger

Zwischen 1434 und 1779 gab es in Graubünden weit über 900 Hexenprozesse. In einem Projekt des Instituts für Kulturforschung Graubünden erforscht Antonia Bertschinger diese ausserordentlich intensive Verfolgung: Warum gab es hier so viele Prozesse – und wer waren die Frauen und Männer, die als angebliche Hexen und Hexenmeister verhaftet, gefoltert und geköpft wurden?

Im Vortrag gibt die Historikerin Antonia Bertschinger zunächst einen Überblick über die zeitliche und geographische Verteilung der Prozesse; anschliessend stellt sie stellvertretend für die fast tausend Opfer eine Frau aus dem Bergell vor. Das Beispiel Viva Prevosti zeigt, dass es keine «typische Hexe» gab, und welche Herausforderungen sich bei der historischen Forschung stellen.

Organizzato da
Bergfahrt Festival

Veranstaltungsort

7482 
Bergün

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