Verflechtungen im Kalten Krieg. Ost und West in den frühen 1970er Jahren

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Tagung

Die Tagung beginnt am Donnerstag, 20.10.22, um 18.15 Uhr im Hörsaal KOL-G-217 mit der Begrüssung durch die Dekanin und die Lehrstuhlinhaberin sowie der Keynote von Susanne Schattenberg zum Thema: «Das Ende des Kalten Krieges? Sowjetische Aufbrüche und Visionen um 1970».

Abstract: Der Kalte Krieg ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Forschungsfeld geworden. Nicht immer wird dabei allerdings die Brücke zwischen Ost und West geschlagen. Insbesondere die westliche Forschung, der es an Sprachkenntnissen mangelt, bleibt häufig etwas einseitig auf die Ereignisse im Westen fokussiert. Die geplante Tagung versammelt Fachleute zu Osteuropa, nimmt aber explizit die Verflechtungen zwischen Ost und West in den Blick, in einer Periode, als nach zahlreichen kritischen und gefährlichen Momenten wie der Berliner Blockade (1948/48), dem Mauerbau (1961), der Kuba-Krise (1962), der Niederschlagung der Aufstände in Ungarn (1956) und der Tschechoslowakei (1968) eine Ära anbrach, die durch Entspannung und Abrüstung eine friedliche Koexistenz der beiden Systeme ermöglichen sollte. Forscherinnen und Forscher, jüngere und etablierte, werden sich mit der Frage auseinandersetzen, wie das sozialistische Osteuropa in den frühen 1970er Jahren mit der übrigen Welt vernetzt war. Politische, wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen zum Westen, zu den Staaten Afrikas und Asiens und nicht zuletzt zur Schweiz werden im Fokus stehen.

Organisiert von
Historisches Seminar der Universität Zürich - Osteuropäische Geschichte

Veranstaltungsort

Universität Zürich
Rämistrasse 71
8006 
Zürich

Kontakt

Regina Klaus

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Kosten

CHF 0.00

Anmeldung

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