Doktoratsstelle in Zeitgeschichte

Im Rahmen des vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderten Projekts «La Suisse et l’impérialisme: le rôle de l’État (1848-1918)» an der Universität Freiburg (Schweiz) schreibt das Departement für Zeitgeschichte eine Doktorandenstelle in Zeitgeschichte aus. 

Informationen zur Stelle 
– Eintritt: 1. September 2026 
– Vertragsdauer: 4 Jahre 
– Beschäftigungsgrad: 100 % 
– Arbeitsort: Universität Freiburg (Schweiz) 
– Orte der Archivforschung: Brasilien, Frankreich, Grossbritannien, Portugal, Schweiz

Tätigkeiten 
– 80 % der Arbeitszeit sind der Erstellung einer Doktorarbeit unter der Betreuung von Prof. Dr. Matthieu Gillabert (Doktorvater) und Dr. Fabio Rossinelli gewidmet. Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Schweiz und den damit verbundenen Herausforderungen bei Schiedsverfahren zwischenstaatlicher Konflikte zwischen Mitte des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts sowie mit der Rolle der Schweizer Juristen im internationalen Recht im imperialen und kolonialen Kontext 
– 20 % der Arbeitszeit entfallen auf Tätigkeiten im Rahmen des SNF-Projekts (zum Beispiel: Mitorganisation von wissenschaftlichen Veranstaltungen, Veröffentlichung von Artikeln, Teilnahme an Forschungskolloquien) 

Profil 
– Masterabschluss in Zeitgeschichte oder gleichwertiger Abschluss mit ausgezeichneten Leistungen 
– Starkes Forschungsinteresse, Bereitschaft zu Auslandsaufenthalten (Archivarbeit, Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen), sehr gute analytische und synthetisierenden Fähigkeiten 
– Fähigkeit zur selbstständigen Arbeit und Teamarbeit 
– Gute Französisch- und Englischkenntnisse mündlich und schriftlich; gute Lesekenntnisse auf Deutsch, weitere Sprachen wie namentlich Portugiesisch sind ein Vorteil 
– Gute Kenntnisse der Schweizer Geschichte und/oder der Globalgeschichte (insbesondere im Kontext kolonialer Reiche) und/oder der Rechtsgeschichte

Wir bieten 
– Eine vierjährige Stelle mit dem Ziel des Erwerbs des Doktortitel 
– Mitarbeit an einem internationalen Forschungsprojekt zur Schweizer und globalen Geschichte, einschliesslich vollständig finanzierter Forschungsaufenthalte im Ausland 
– Ein Gehalt gemäss den SNF-Richtlinien und den Vorschriften der Universität Freiburg 
– Umfangreiche Möglichkeiten zur intellektuellen Weiterentwicklung und zum beruflichen Fortkommen, mit der Möglichkeit (jedoch ohne Verpflichtung) zur Mitwirkung in der Lehre 
– Ein offenes, inklusives und kooperatives Arbeitsumfeld mit umfassender Unterstützung und den Dienstleistungen der Universität Freiburg 
– Die Möglichkeit, in einer attraktiven Schweizer Universitätsstadt im Herzen Europas und am Schnittpunkt von Frankreich, Deutschland und Italien zu arbeiten 

Bewerbungsfrist 
Spätestens 30. März 2026 

Bewerbungsunterlagen, in einem einzigen PDF-Dokument an Frau Tonia Schilling (tonia.schilling@unifr.ch) mit dem Betreff «Poste de doctorant-e: Suisse et impérialisme» zu senden 
1) Motivationsschreiben mit mindestens einer Referenz 
2) Curriculum Vitae 
3) Offizielle Zeugnisse und Kopien der Hochschulabschlüsse 
4) Masterarbeit (vor Beginn der Promotion einzureichen, falls noch in Arbeit) 

Weitere Informationen 
Die Universität Freiburg ist ein Arbeitgeber, der Chancengleichheit garantiert und Vielfalt wertschätzt. Die Universität Freiburg setzt sich für eine ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern ein und ermutigt daher ausdrücklich Bewerbungen von Frauen. Als Mitglied der Coalition for Advancing Research Assessment (CoARA) legt die Universität Freiburg besonderen Wert auf die qualitative Bewertung akademischer Leistungen sowie auf transparente Bewertungsverfahren. 

Kontakt für Rückfragen 
– Prof. Dr. Matthieu Gillabert, Doktorvater: matthieu.gillabert@unifr.ch 
– Dr. Fabio Rossinelli, Leiter des SNF-Projekts: rossinef@msn.com

 

Arbeitgeber
Departement für Zeitgeschichte Freiburg
Arbeitsumfang
100%
Arbeitsort
Freiburg
Bewerbungsfrist