Seit 2020 werden alle zwei Jahre Nachwuchspreise für «Arbeitssoziologie, Industrielle Beziehungen und Gewerkschaftsforschung» verliehen. Verantwortlich für die Jury sind im Jahr 2026 Oliver Nachtwey, Professor am Soziologischen Institut der Universität Basel, und Alessandro Pelizzari, Direktor der Hochschule für Soziale Arbeit und Gesundheit (HETSL) in Lausanne. Auch 2026 werden die Preise von der Gewerkschaft Unia gestiftet und in Kooperation mit dem Verein «Laboris – Netzwerk Arbeitsforschung Schweiz» verliehen.
Für den «Internationalen Hauptpreis» von 4000 Franken kommen Habilitationen, Dissertationen, Masterarbeiten sowie andere akademische Abschlussarbeiten in Frage, die sich mit Themen der Arbeitssoziologie, der Industriellen Beziehungen und der Gewerkschaftsforschung befassen und einen Bezug zur arbeitspolitischen Geschichte und Gegenwart der Schweiz aufweisen. Mit dem «Nachwuchspreis» von 1000 Franken wird eine Master- oder Bachelorarbeit prämiert, die an einer Schweizer Hochschule oder Fachhochschule verfasst wurde.
Ziel der Preise ist es, exzellente Arbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Arbeitsforschung sichtbar zu machen und öffentlich anzuerkennen. Darüber hinaus soll mit dem Preis die Zusammenarbeit der Akademie mit aktuellen arbeitspolitischen Akteuren, namentlich den Gewerkschaften in der Schweiz, gefördert werden.
Bewerbungen können bis am 30. Juni 2026 eingereicht werden.
Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.