Uschi Waser – die Lebensgeschichte einer Jenischen

22. October 2026 - 18:30
Panel discussion

Ein Buch von Silvia Süess: «Reden, um nicht zu ersticken»

Die Verfolgung der Jenischen in der Schweiz ist ein «Verbrechen gegen die Menschlichkeit». Zu diesem Schluss kommt ein 2025 im Auftrag des Eidgenössischen Departements des Innern erstelltes Rechtsgutachten. Von 1926 bis 1973 wurden rund 600 jenische Kinder vom «Hilfswerk für die Kinder der Landstrasse», einer Aktion der Stiftung Pro Juventute, ihren Familien entrissen.

Eine der Betroffenen ist Uschi Waser. Als Kleinkind wurde sie ihrer jenischen Mutter weggenommen und wuchs in zahlreichen Heimen auf, wo sie Gewalt und Demütigung erlebte. Erst als Erwachsene erfuhr sie, welche Rolle Pro Juventute dabei gespielt hatte. Das Buch «Reden, um nicht zu ersticken» erzählt ihre Lebensgeschichte und von ihrem jahrzehntelangen Kampf um Rehabilitierung und Gerechtigkeit.

Uschi Waser und Silvia Süess sind an dieser Veranstaltung im Rahmen des Literaturfestivals Zürich liest zu Gast und sprechen über die Geschichte, die Hintergründe und den langen Kampf um Anerkennung und Gerechtigkeit.
Mit anschliessendem Apéro.

Organised by
Schweizerisches Sozialarchiv

Veranstaltungsort

Schweizerisches Sozialarchiv
Stadelhoferstrasse 12
8001 
Zürich

Zusätzliche Informationen

Kosten

CHF 0.00