Extreme Positionen und grenzüberschreitende Äusserungen finden zunehmend Eingang in den öffentlichen und politischen Diskurs. Gleichzeitig gerät der Handlungsspielraum der Zivilgesellschaft («Civic Space») zunehmend unter Druck. Organisationen, die sich für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte einsetzen, sehen sich mit unterschiedlichen Formen von Einschränkungen konfrontiert – von der Verringerung finanzieller Mittel, administrativen Hürden über Anfeindungen in den sozialen Medien bis hin zu Bedrohungen gegen Einzelpersonen.
Auch die Schweiz ist von diesen Entwicklungen nicht ausgenommen. Welche Rolle kann die Zivilgesellschaft dem Erstarken rechtspopulistischer und autoritärer Strömungen entgegensetzen? Und welche Akteure und Massnahmen gilt es zu stärken, um Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt langfristig zu sichern?
Diese Fragen werden diskutiert von:
- Lisa Salza, Themenverantwortliche Sport und Menschenrechte bei Amnesty International Schweiz
- Damir Skenderovic, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Fribourg mit Schwerpunkt Rechtspopulismus, Migrationsgeschichte, 68er Bewegung und Gegenkulturen
Moderation: Sarah Bütikofer, Politologin und
Herausgeberin DeFacto.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt und ist kostenlos. Sie ist eine Zusammenarbeit mit deFacto und entstand im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungsreihe Wie die Demokratie wehrhaft bleibt! .