Liechtensteinischer Historikerinnen- und Historikertag: "Biographieforschung"

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21. October 2022 - 20:20
Conference
Der Liechtensteinische Historikerinnen- und Historikertag soll Forschende, Archivarinnen und Archivare sowie weitere Interessierte in einen fachlichen Austausch bringen. Liechtenstein bildet dabei einen allgemeinen Bezugsrahmen, sei es hinsichtlich der behandelten Gegenstände, sei es als Forschungskontext. Dabei sollen aber gerade auch die Bezüge zu breiteren historischen Diskussionen über diesen Rahmen hinaus vertieft werden. Thema des ersten Liechtensteinischen Historikerinnen- und Historikertages, der vom Liechtenstein-Institut organisiert wird, bildet die «Biographieforschung». Programm 09.00 – 09.10 Uhr Begrüssung und Einführung PD Dr. Stephan Scheuzger: Biographie und Dezentrierung historischer Betrachtung 09.10 – 09.45 Uhr Keynote Speech Prof. Dr. Volker Depkat: Biographieforschung am Beginn des 21. Jahrhunderts: Themen, Trends, Probleme 09.45 – 10.55 Uhr Panel I: Theoretische Ansprüche und praktische Grenzen biographischer Geschichtsschreibung - Lic. phil. Susanne Keller-Giger: Von der Biographie zur akteursbezogenen Parteiengeschichte: Carl Kostka und die Deutschdemokratische Freiheitspartei in der Tschechoslowakei vor dem Zweiten Weltkrieg - Dr. Peter Kamber: Biographien: das Persönliche als Gegenstand der Geschichte – Literatur, Psychologie, Soziologie, Kulturgeschichte und Philosophie, alles in einem? Pause 11.15 – 12.25 Uhr Panel II: Biographieforschung in der Zeitgeschichte und die Bedeutung der oral history - PD Dr. Peter Geiger: Zeitzeugen zur NS-Zeit in Liechtenstein befragen – Voraussetzungen und exemplarische Erfahrungen - Dr. Loretta Seglias: Der Einbezug von Zeitzeug:innen – ein „must“ in der Zeitgeschichte? Das Beispiel der Psychiatriegeschichte in Graubünden Mittagspause 14.00 – 15.15 Uhr Panel III: Die Quellen und ihre Aufbereitung - M.A. Natalie Lorenz / Mag. phil. Rupert Tiefenthaler: Die Quellen des Liechtensteinischen Landesarchivs. Eine Fundgrube für die moderne Biographieforschung? - Lic. phil. Claudia Heeb / Lic. phil. Julia Frick: Das Frauenarchiv, ein Beispiel einer akteurszentrierten Quellensammlung zur Geschichte der Frauenbewegung Pause 15.35 – 16.45 Uhr Panel IV: Gruppenbiographische Ansätze - Lic. phil. Fabian Frommelt: Akteure, soziale Verflechtungen, kulturelle Praktiken. Prosopographische Annäherung an das Verwaltungspersonal zur Zeit der kaiserlichen Administration in Vaduz-Schellenberg (1684–1712) - Cornelius Goop, M.A.: Ultramontane Ideologie und katholisch-konservative Identität? Gruppenbiographische Überlegungen zu den klerikalen Historikern in Liechtenstein im 19. und frühen 20. Jahrhundert Pause 17.05 – 18.15 Uhr Panel V: Biographie und Werk - Dr. Emanuel Schädler: Lebensweg und Lebenswerk: Die „biographische Rampe“ bei den frühen deutschsprachigen Verwaltungsrechtswissenschaftlern Ende des 19. Jahrhunderts - Dr. Rupert Quaderer: Wilhelm Beck – staatspolitisches Wirken und privates Bestreben. Biographische Spurensuche auf der Grundlage seines Nachlasses 18.15 Uhr Ende
Organisiert von
Fachbereich Geschichte, Liechtenstein-Institut

Veranstaltungsort

Gemeindesaal Gamprin
Haldenstrasse 93
9487 
Gamprin
Sprachen der Veranstaltung
German

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Kosten

CHF 0.00

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