Ausstellungsrezension: Wir und der Krieg

Die akutelle Ausstellung des Landesmuseums Zürich «Wir und der Krieg» zeigt aus unterschiedlichen Perspektiven, wie Kriege vom Spätmittelalter bis heute politische Strukturen, wirtschaftliche Interessen und gesellschaftliche Ordnungen in der Schweiz beeinflusst haben. Anhand von Objekten, Videoinstallationen und Dokumenten lädt die Ausstellung dazu ein, verbreitete Vorstellungen vom Verhältnis der Schweiz zum Krieg zu hinterfragen.

Regula Schmid (Bern) geht in ihrer Rezension auf einige der «grossartigen Objekte» ein und stellt sich kritisch zu ihrer Präsentationsart, die den «Eindruck einer suggestiven und auf Emotionalisierung abzielenden Inszenierung» hinterlasse. Die Erzählung der Ausstellung baut auf dem Zusammenspiel von Objekten unterschiedlicher Zeitstellung, Kunstobjekten und künstlerischen Inszenierungen auf, wodurch aber die Geschichte kollabiere und Krieg sich der historischen Analyse entziehe, bilanziert Regula Schmid.

 

Lesen Sie die ganze Ausstellungsrezension auf infoclio.ch und HSozKult.

Die Ausstellung ist bis am 17. Januar 2027 im Landesmuseum Zürich zu sehen.

 

Bildnachweis

Cover des Katalogs zur Ausstellung «Wir und der Krieg»