Am 23. Oktober 2026 jährt sich der ungarische Aufstand von 1956 zum 70. Mal. Seine gewaltsame Niederschlagung hatte zur Folge, dass über 200 000 Menschen flohen, viele davon auch in die Schweiz. Die Geflüchteten aus dem «sozialistischen Osten» erfuhren von der schweizerischen Bevölkerung eine Solidarität, die nicht nur in Erinnerungen fortbesteht, sondern die auch fotografisch festgehalten wurde.
An der Universität Bern findet anlässlich des 70. Jahrestages eine öffentliche Veranstaltung statt, die den Aufstand, die Flucht sowie die Aufnahme und das Leben der ungarischen Geflüchteten in der Schweiz ins Zentrum stellt. Anhand seltener Fotobestände werden diese Etappen gemeinsam mit Studierenden des Historischen Instituts und der Osteuropa-Studien nachgezeichnet.
Im Gespräch erzählt die ehemalige Aargauer Ständerätin und Nationalratspräsidentin 2006/07 Christine Egerszegi-Obrist von ihren Erinnerungen sowie vom Leben im Nachhall des Ungarn-Aufstands 1956 und von dessen Bedeutung sowohl für ihr privates als auch ihr politisches Leben in der Schweiz.
Alle sind herzlich eingeladen, sich im Anschluss beim Apéro im Foyer auszutauschen.
Organisation
Professur für Neueste Allgemeine und Osteuropäische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Stiftung zur Förderung der ungarischen Geschichte, Kultur und Sprache
Web: www.osteuropa-studien.ch / www.ungarnstiftung.org E-Mail: osteuropa-studien.hist@unibe.ch
Veranstaltungsort
Zusätzliche Informationen
Kosten