Am 7. Februar 1945, kurz vor der Kapitulation Deutschlands, erreichte ein Rettungstransport mit 1200 als Jüdinnen und Juden verfolgten Menschen aus dem Ghetto Theresienstadt St. Gallen.
Wer waren die Menschen, die durch diese Aktion in die Schweiz gelangten? Wie erlebten sie die Auswahl für den Transport und ihren Aufenthalt in der Schweiz? Wohin zogen sie nach Kriegsende weiter? Welchen Platz nimmt die Befreiungsaktion in ihren Erinnerungen ein?
Einem biografischen Ansatz folgend, wird die Geschichte dieser Rettungsaktion im 2025 erschienenen Buch «Wir machen einen grossen Schritt ins Leben». Die aus dem Ghetto Theresienstadt Befreiten in der Schweiz: Lebenswege und Erinnerungen erstmals mit einem Fokus auf die Befreiten erzählt.
Die Publikation ist Teil des Forschungs- und Public-History-Projekts «Zug in die Freiheit» der Fachstelle Demokratiebildung und Menschenrechte der Pädagogischen Hochschule St. Gallen. Ihr Buch und die Vermittlungsarbeit zu ihren Forschungsergebnissen präsentieren Autorinnen und Autoren im Archiv für Zeitgeschichte anlässlich des Holocaust-Gedenktages 2026.
Begrüssung und Moderation
Sabina Bossert, Archiv für Zeitgeschichte
Buchpräsentation und Projektvorstellung
Helen Kaufmann
Catrina Langenegger
Thomas Metzger
Anna Voser
(Expert:innen Pädagogische Hochschule St. Gallen)
Platzzahl begrenzt, Anmeldung unter
afz@history.gess.ethz.ch oder +41 44 632 40 03
Am Anlass werden Fotos gemacht, mit deren späteren Verwendung Sie sich durch den Besuch der Veranstaltung einverstanden erklären.
Veranstaltungsort
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Zusätzliche Informationen
Kosten
Anmeldung
Eine Gruppe aus dem Ghetto Theresienstadt Befreiter in der Schweiz, Beit Terezin Archives, 089.70.06.13