mit Prof. Dr. Christina Späti, Prof. Dr. Silvia Berger Ziauddin , Dr. Naomi Lubrich, Prof. Bärbel Küster, Joachim Sieber, Barbara Thimm und Jose Cáceres
Wie prägt die Auseinandersetzung mit dem Zweiten Weltkrieg das Selbstverständnis der Schweiz bis heute? Die Veranstaltung fragt nach Brüchen, Kontinuitäten und blinden Flecken der Erinnerungskultur seit 1945. Im Zentrum stehen Spannungsfelder zwischen Neutralität und Verstrickung, militärischer Landesverteidigung und Gefährdung der Zivilbevölkerung, humanitärer Tradition und restriktiver Flüchtlingspolitik.
Im Fokus stehen unterschiedliche Erinnerungsorte – vom Holocaust-Gedenken über den Zivilschutzbunker bis hin zu «unsichtbaren» Schauplätzen – ebenso wie gesellschaftliche Dynamiken, die den Umgang mit dem Krieg bis heute prägen und verändern. Welche Narrative haben sich durchgesetzt, welche sind in den Hintergrund getreten? Und wie beeinflussen aktuelle Debatten den Blick auf historische Verantwortung?
Mit Referaten von Prof. Dr. Christina Späti (Universität Freiburg), Prof. Dr. Silvia Berger Ziauddin (Universität Bern), Dr. Naomi Lubrich (Jüdisches Museum Basel), Prof. Bärbel Küster (Universität Zürich).
Podiumsgespräch mit Joachim Sieber (Kunsthaus Zürich), Barbara Thimm (Jüdisches Museum Hohenems) und Jose Cáceres (Schweizerisches Nationalmuseum).
Programm
14:00 Begrüssung
14:15 Themenblock I: Erinnerungsorte
16:00 Themenblock II: Erinnerungskultur
17:45 Podiumsgespräch: Museum als Verhandlungsorte der Erinnerung
Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Reservation ist obligatorisch.
Veranstaltungsort
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