Die Ausstellung «Human Song – Was uns zusammenhält» versammelt Fotografien von Gemeinschaften – von zufälligen, frei gewählten oder auch verordneten. Historische Aufnahmen aus dem Staatsarchiv Basel-Stadt treten dabei in Dialog mit zeitgenössischer künstlerischer Fotografie von Rut Himmelsbach und dokumentarischen Arbeiten von Stephanie Meier. So entsteht ein vielschichtiges Bild vertrauter Formen des Zusammenlebens, das danach fragt, wie scheinbar selbstverständliches Gruppenverhalten zustande kommt und wie sich aus vielen kleinen, aufeinander abgestimmten Gesten die Tragfähigkeit unseres gesellschaftlichen Miteinanders aufbaut.
Die Fotografien zeigen, dass Zugehörigkeit kein fester Zustand ist, sondern etwas, das sich im Alltag und im gemeinsamen Tun immer wieder neu bildet. Im Kontrast zu einem oft negativ geprägten Mediendiskurs, der vor allem das Trennende und Schwierige in Gemeinschaften betont, wird hier das Verbindende in den Fokus gerückt, ohne zu übersehen, wie fragil dieses Gefüge zugleich sein kann.
Die Ausstellung versammelt unterschiedliche Perspektiven auf das Gemeinschaftliche und lädt dazu ein, darüber ins Gespräch zu kommen. Sichtbar werden dabei nicht nur formale Bildordnungen, sondern auch die sozialen Dynamiken dahinter: Momente, die Nähe schaffen, Verbindungen stärken oder Grenzen markieren. «Human Song – Was uns zusammenhält», der vierte und letzte Teil der Reihe «Im Bild – Archivierte und zeitgenössische Fotografie im Dialog», regt dazu an, genauer hinzuschauen – auf Begegnungen, Beziehungen und das feine Zusammenspiel, das Gemeinschaft möglich macht. Eine Ausstellung über das, was uns zusammenhält.
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