Die Ausstellung führt die Besuchenden auf eine Zeitreise durch prägende Stationen der Schweizer Tourismusgeschichte – von den Grand Tours englischer Aristokraten bis zu den Instagram-Hotspots unserer Zeit. Unterwegs begegnen sie wegweisenden Ereignissen, die das Reisen in die Schweiz ermöglicht, gefördert, zeitweise verhindert und grundlegend verändert haben.
Im Zuge von Aufklärung und Romantik wandelte sich das Alpenland vom Transitraum zum Reiseziel. Die alpine Landschaft wird als Ort unberührter Natur und Sicherheit idealisiert. Bis heute prägt dieses Bild das touristische Selbstverständnis der Schweiz. Die Ausstellung erzählt von frühen Reisenden wie Johann Wolfgang von Goethe, von Besteigungen noch unbezwungener Viertausender durch britische Alpinisten sowie von den luxuriösen Hotelpalästen der Belle Époque. Im 20. Jahrhundert wird das Reisen endgültig zum Massenphänomen – von der Camping-Reise ins Tessin bis zum Skiurlaub in den Bergen.
Heute steht die Tourismusbranche im Spannungsfeld zwischen Erfolg und Verantwortung: Klimawandel, globale Krisen und Digitalisierung verändern das Reisen kontinuierlich. Themen wie Schneemangel, «Kalte Betten» und «Overtourism» sind Herausforderungen, denen sich die Tourismusindustrie zu stellen hat. Die Ausstellung bietet Raum, über das eigene Reiseverhalten und die Zukunft des Reiselands Schweiz nachzudenken.
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