Was bedeutet es, feministisches Denken von unseren Vorgänger*innen zu erben? Wie wandern Ideen durch Zeiten, Körper und Kämpfe? Und was wird sichtbar, wenn wir uns nicht nur den Theorien zuwenden, sondern auch den Leben und Umständen, die sie hervorgebracht haben? Das Projekt "The Many Futures of Gender. Oral Histories of Feminist Theory" dokumentiert Gespräche mit Wissenschaftler*innen, die feministisches und intersektionales Denken massgeblich geprägt haben.
Die Vernissage stellt dieses neue digitale Archiv der Öffentlichkeit vor. Nach einer Einführung gehen in einem Podiumsgespräch der Frage nach, wie feministisches Wissen geerbt, weitergegeben, bewahrt, transformiert, verloren, wiedergefunden und verwandelt wird. Denn feministische Theorie ist nicht Geschichte, sondern ein fortlaufendes Gespräch: situiert, pluralistisch und nie zu Ende. Diese Veranstaltung ist Teil des diesjährigen IZFG-Jubiläumsprogramms, alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Die Personen auf dem Podium repräsentieren unterschiedliche Generationen und Perspektiven innerhalb feministischer Debatten:
• Dr. Serena O. Dankwa, Sozialanthropologin, lehrt und forscht zurzeit am Institut für Sozialanthropologie der Universität Basel.
• Dr. Anukriti Dixit ist Postdoktorandin und Dozentin am IZFG.
• Seraina Eisele ist Studentin und Co-Präsidentin von Society for Women* in Philosophy Switzerland SW*IP CH.
• Dr. Jonah I. Garde hat an der Universität Bern in Gender Studies promoviert und ist derzeit Banting Postdoctoral Fellow am Department for Central, Eastern, and Northern European Studies der University of British Columbia in Vancouver.
• Anja Nunyola Glover ist Soziologin, Autorin und Podcasterin. Sie bewegt sich an der Schnittstelle von Wissenschaft, Aktivismus und Öffentlichkeit.
• Prof. Dr. Patricia Purtschert ist Philosophin, Kulturwissenschaftlerin, Professorin für Geschlechterforschung und Co-Leiterin des IZFG.
• Dr. Franziska Schutzbach ist Autorin, Geschlechterforscherin, Soziologin und Dozentin.
Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind nötig (beschränkte Platzzahl).
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