Framing China: Media Images of China in Britain, the USA and Switzerland, 1911-1949

Nom de l'auteur
Ariane
Knüsel
Type de travail
Thèse
Statut
abgeschlossen/terminé
Nom du professeur
Prof.
Jakob
Tanner
Institution
Neuzeit
Lieu
Zürich
Année
2009/2010
Abstract
In der Dissertation werden die Bilder von China analysiert, die in England, der Schweiz und den USA von 1900 bis 1949 verbreitet waren. Im Zentrum des Forschungsprojektes stehen die Schlagwörter Yellow Peril, Red Menace, Western Civilization, China Market und Young Republic, in denen sich amerikanische und europäische Vorstellungen und Interessen bündelten und die das ambivalente, Ängste und Hoffnungen gleichermassen beinhaltende Verhältnis zu China zum Ausdruck brachten. Theoretischer Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass visuelle Repräsentationen (Gemälde, Karikaturen, Fotografien etc.) und mentale bzw. sprachliche Bilder (Begriffe, Konzepte und Vorstellungen) sich gegenseitig beeinflussen. Es wird gezeigt, wie sich diese Bilder im Untersuchungszeitraum, der vom Aufstieg der USA als pazifischer Macht bis zur Gründung der Volksrepublik China reicht, zu politisch wirksamen Schlagwörtern verdichteten. Da Chinabilder immer an einen bestimmten gesellschaftlichen Kontext und die dazugehörenden Werte gebunden waren, werden die Stereotypisierungen, die sich in Texten und Bildern finden lassen, auf Außenpolitik, Wirtschaftsinteressen und den soziokulturellen Wandel in den drei untersuchten Ländern bezogen. Damit kommt die internationale Zirkulation und Verbreitung von Schlagwörtern ebenso ins Blickfeld wie die länderspezifischen Differenzen, welche die diskursiv und visuell geformten Chinabilder prägten.

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