Bericht zur 18. ICEDD-Konferenz: From Geneva to Helsinki - The Making of the CSCE

Im Rahmen des schweizerischen OSZE-Vorsitzes 2026 organisierte Dodis in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am 3.-4 September die Konferenz «From Geneva to Helsinki: The Making of the CSCE». Diese 18. Veranstaltung des International Committee of Editors of Diplomatic Documents (ICEDD) setzte sich auf der Grundlage von diplomatischen Akten multiperspektivisch mit der Frühgeschichte der OSZE auseinander. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Diplomatie und Politik diskutierten anschliessend über die gegenwärtige und zukünftige Bedeutung der OSZE. Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz bildete der Einsatz von KI bei der Edition diplomatischer Dokumente.

Berenika Zeller (Bern) schreibt in ihrem Tagungsbericht, diese Konferenz habe eindrücklich gezeigt, wie «der (erneute) Blick in diplomatische Akten etablierte Narrative zur Entstehung der KSZE/OSZE erweitert und zugleich neue Perspektiven auf ihre heutige Bedeutung eröffnet». Trotz neuer technologischer Möglichkeiten bleibe der Zugang zu den Quellen und ihre kritische Einordnung eine zentrale Aufgabe der Forschung und eine wichtige Grundlage demokratischer Gesellschaften.

Der ganze Bericht ist frei und online auf infoclio.ch verfügbar.

 

Zeller, Berenika: From Geneva to Helsinki: The Making of the CSCE. 18th International Conference of Editors of Diplomatic Documents, infoclio.ch Tagungsberichte, 17.09.2026. Online: <https://www.doi.org/10.13098/infoclio.ch-tb-0411>.