Historikerin Ruth Wiederkehr gibt anlässlich des Verenatages am 1. September 2026 spannende Einblicke. Auf den Spuren der heiligen Verena führt sie durch die Geschichte weiblicher Spiritualität und Einsiedelei und richtet dabei auch den Blick nach St. Gallen zur heiligen Wiborada, deren Todestag sich 2026 zum 1100 Mal jährt.
Gegen Ende ihres Lebens liess sich die heilige Verena in eine Zelle einmauern. Dieses Inklusinnentum galt im Mittelalter als die höchste geistliche Lebensform. Die berühmteste Inklusin war Wiborada von St.Gallen, deren Todesjahr sich 2026 zum 1100. mal jährt. An diesem Verenatag richtet Historikerin Ruth Wiederkehr den Blick daher auf die Frauen, die sich aus religiösen Gründen in eine Zelle zurückzogen: Was suchten und was suchen Menschen, die sich in Abgeschiedenheit begeben?
Zum Abschluss wartet ab 15/15.30 Uhr ein gemütlicher Ausklang mit einem feinen Zvieri auf alle Teilnehmenden. Und ein kleines Extra: Wer Verena heisst, erhält freien Eintritt!
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