Zürich im Zeitalter der Weltkriege. Konflikt, Konsens und moderne Urbanität

9. septembre 2026 - 19:00 - 20:30
Cours

Vortrag von Prof. Dr. Christian Koller, Direktor Sozialarchiv Zürich, Titularprofessor Geschichte, Uni Zürich

Die Stadt Zürich durchlief von 1914 bis 1945 markante gesellschaftliche, politische, kulturelle und städtebauliche Veränderungen. Sie war Brennpunkt des Landesstreiks, «Rote Stadt», Zufluchtsort aus Nazi-Deutschland, Schauplatz faschistischer Umtriebe und Gastgeberin der «Landi». Zugleich vergrösserte sich die Stadt durch die Eingemeindung 1934 markant und wurde zu einem Paradebeispiel moderner Urbanität: mit den architektonischen Innovationen des «Neuen Bauens», der Errichtung von Bädern, Sportanlagen, Kinos und des Radiostudios und dem gemeinnützigen Wohnungsbau.

Christian Koller ist Direktor des Schweizerischen Sozialarchivs und lehrt moderne Geschichte an der Universität Zürich und der FernUni Schweiz. Nach seinem Geschichtsstudium unterrichtete er an verschiedenen Gymnasien, kehrte dann an die Universität Zürich zurück, wo er 1998 promovierte, 2003 habilitiert und 2011 zum Titularprofessor ernannt wurde. Daneben lehrte er an mehreren anderen Universitäten, 2007 bis 2014 etwa an der Bangor University (Wales). Er forscht unter anderem zur Geschichte von Rassismus, Nationalismus und Faschismus, sozialen Bewegungen, dem Ersten Weltkrieg, Sportgeschichte und Kolonialmilitär.

Mi 09.09.2026 19:00 - 20:30 
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Mit Stadtrundgang: Schauplätze der klassischen Moderne in Zürich

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Volkshochschule Zürich

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