Spuren des Krieges. Erinnerungen aushandeln

19. mai 2026 - 14:00 - 19:30
Conférence

mit Prof. Dr. Christina Späti, Prof. Dr. Silvia Berger Ziauddin , Dr. Naomi Lubrich, Prof. Bärbel Küster, Joachim Sieber, Barbara Thimm und Jose Cáceres

Wie prägt die Auseinandersetzung mit dem Zweiten Weltkrieg das Selbstverständnis der Schweiz bis heute? Die Veranstaltung fragt nach Brüchen, Kontinuitäten und blinden Flecken der Erinnerungskultur seit 1945. Im Zentrum stehen Spannungsfelder zwischen Neutralität und Verstrickung, militärischer Landesverteidigung und Gefährdung der Zivilbevölkerung, humanitärer Tradition und restriktiver Flüchtlingspolitik.

Im Fokus stehen unterschiedliche Erinnerungsorte – vom Holocaust-Gedenken über den Zivilschutzbunker bis hin zu «unsichtbaren» Schauplätzen – ebenso wie gesellschaftliche Dynamiken, die den Umgang mit dem Krieg bis heute prägen und verändern. Welche Narrative haben sich durchgesetzt, welche sind in den Hintergrund getreten? Und wie beeinflussen aktuelle Debatten den Blick auf historische Verantwortung?

Mit Referaten von Prof. Dr. Christina Späti (Universität Freiburg), Prof. Dr. Silvia Berger Ziauddin (Universität Bern), Dr. Naomi Lubrich (Jüdisches Museum Basel), Prof. Bärbel Küster (Universität Zürich).

Podiumsgespräch mit Joachim Sieber (Kunsthaus Zürich), Barbara Thimm (Jüdisches Museum Hohenems) und Jose Cáceres (Schweizerisches Nationalmuseum).

Programm

14:00 Begrüssung
14:15 Themenblock I: Erinnerungsorte
16:00 Themenblock II: Erinnerungskultur
17:45 Podiumsgespräch: Museum als Verhandlungsorte der Erinnerung

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Reservation ist obligatorisch. 

Organisé par
Eine Zusammenarbeit zwischen dem Schweizerischen Nationalmuseum und dem Kunsthaus Zürich.

Lieu de l'événement

Landesmuseum Zürich
Museumstrasse 2
8001 
Zürich

Informations supplémentaires sur l'événement

Coûts de participation

CHF 0.00

Inscription

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