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Neue Nationale Forschungsschwerpunkte fast ohne die Geistes- und Sozialwissenschaften

Wie bereits vor zehn Jahren, als die Geistes- und Sozialwissenschaften bei der ersten Ausschreibung der Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS) gänzlich leer ausgingen, werden diese auch in der aktuellen Runde nur am Rande berücksichtigt. Von den acht heute vorgestellten neuen Nationalen Forschungsschwerpunkte deckt nur ein NFS die Geistes- und Sozialwissenschaften ab (Die acht neuen NFS). Es handelt sich hierbei um das NFS "Lives", das untersuchen will, "wie Faktoren wie Religion, Familie oder Beruf dazu führen können, dass viele Mensch im Lauf ihres Lebens verletzlich und anfällig auf Belastungen werden" (NZZ Online, 15.4.2010, hier kommen sie zum Artikel).

Im Bereich der orientierten Forschung verfügt die Schweiz über zwei Fördergefässe: die Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS) und die Nationalen Forschungsprogramme (NFP). Die NFS zielen auf den Forschungs- und Wissenschaftsbereich und dienen der Schwerpunkt- und Strukturbildung in für die Schweizer Forschung strategisch wichtigen Bereichen. Die NFP hingegen dienen der Erarbeitung von Orientierungs- und Handlungswissen zur Lösung aktueller Probleme von Gesellschaft und Wirtschaft.