Die Ehre von Berns Ernennung zum festen Regierungssitz der Schweiz brachte für die Aarestadt auch Pflichten mit sich: eine adäquate Unterbringung der neuen Regierung und deren Administration war gefordert. Es folgte ein von der neuorganisierten Stadtgemeinde national lancierter Architektur-Wettbewerb, der kein befriedigendes Resultat brachte und zum Bau des „Rathaus des Bundes“ durch einen bis dahin wenig bekannten Berner Architekten führte. Bezogen wurde dieses Rathaus in unfertigem Zustand. Es folgten längere Auseinandersetzungen um dessen Innenausstattung, die bis heute ihre Auswirkung auf das Kulturbudget des Bundes haben.
Vortragsbeginn: 18.15 Uhr