Universitätsbibliothek Bern: Eine Million Seiten sind digitalisiert

Seit 2001 digitalisiert die Universitätsbibliothek Bern historische Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und Karten aus Bern oder mit Bezug zu Bern. Nun ist die millionste Seite online unter DigiBern frei zugänglich.

Die Universitätsbibliothek Bern (UB Bern) will Forschenden und interessierten Laien möglichst unkompliziert, rasch und unentgeltlich Zugriff auf historische Bücher, Zeitungen, Zeitschriften oder Karten bieten. Die digitalisierten Dokumente ermöglichen eine Volltextsuche einerseits und andererseits die Möglichkeit, die historischen Schriften elektronisch durchzublättern und mit Zoomfunktionen im Detail zu studieren.

Digitalisiert werden zum einen Bernesia, also Schriften aus und über Bern; etwa die Berner Adressbücher von 1795–1900, Zeitungen wie die Gazette de Berne oder das Intelligenzblatt von und für die Stadt Bern, Buchreihen wie Die Bauernhäuser des Kantons Bern oder Zeitschriften wie der Bärenspiegel oder das Bernisches Freytags-Blätlein.

Digitalisiert werden zum anderen aber auch wichtige Sammlungen aus den Beständen der Universitätsbibliothek: Die Sammlung Ryhiner mit 16'000 historischen Landkarten, das russische Schrifttum im Schweizer Exil oder historische Bücher, die zwischen dem 15. und dem 19. Jahrhundert im Kanton Bern gedruckt wurden.

Für ihre Digitalisierungsprojekte arbeitet die UB Bern seit 2008 bei den nationalen Plattformen www.e-rara.ch und www.e-periodica.ch mit. 2015 gründete die UB Bern zusammen mit Zeitungsverlagen einen Verein, der die Berner Tageszeitungen des 19. und 20. Jahrhunderts digitalisiert und frei zugänglich macht.

Foto: Anischt der unteren Altstadt, F. Schmid. Schweizerische Nationalbibliothek Bern6>