Naturrecht und direkte Demokratie

30.09.2017

Im Mittelpunkt der vierten wissenschaftlichen Konferenz des Forschungsinstituts direkte Demokratie (www.fidd.ch) sollen neue Forschungsresultate stehen, welche die Bedeutung des Naturrechts für die direkte Demokratie aufzeigen. Das christliche und moderne Naturrecht als wissenschaftliche Grundlage für Demokratie und Menschenrechte wird seit geraumer Zeit kaum mehr beachtet. An Schulen und Universitäten wird das Naturrecht als einer untern vie-len „Zugängen“ und oft in Gegensatz zu „modernen und progressiven Weltbildern“ eingebracht und damit abgewertet. Mit postmodernen und ahistorischen Ansätzen versuchen hingegen Historiker und andere Geisteswissenschaftler die „postdemokratische“ und „transnationale“ Zeit einzuläuten. Solche Ansätze führen in der Regel weg von einem personalen Menschenbild und schaffen die Grundlage für antidemokratische bis zuweilen totalitäre Tendenzen.
Nach der genaueren Betrachtung der „Trilogie“ der politischen und religiösen Einflüsse (Katholizismus, Liberalismus, Frühsozialismus) möchte das Forschungsinstitut mit der Thematik des „Naturrechts“ eine Reihe von Konferenzen eröffnen, die sich mit der Theorie der direkten Demokratie befassen.

Organisateurs: 
Forschungsinstitut direkte Demokratie
Contact
Dr. phil. René Roca
Téléphone: 
056 470 79 01
Lieu de l'événement
Neuchâtel, Hôtel Alpes et Lac
Place de la Gare 2
2002
Neuchâtel
Neuchâtel
Langues de l'événement: 
Allemand
Informations supplémentaires sur l'événement
Coûts de participation
Prix de l'événement: 
100.00 CHF
CHF 100 mit Mittagessen, ohne Mittagessen CHF 60
Inscription
Inscription via la personne de contact
Délai d'inscription: 
14.09.2017 - 18:00