Heimat kann viele Namen haben - ein Gesprächsabend

18.09.2017

18. September 2017, 19.00 Uhr

Ein Fremdenpolizeidossier, wie es in der aktuellen Ausstellung «Magnet Basel» im Hof des Staatsarchivs zu sehen ist, erzählt Geschichte aus einem bürokratischen Blickwinkel. Selten wird darin spürbar, was die Menschen dachten, fühlten und vermissten, die ihre ursprüngliche Heimat verliessen. Was bedeutet es, sich eine neue Existenz aufbauen zu müssen? Wie erreicht man am neuen Wohnort Geborgenheit, Anerkennung und Mitsprache? Kann man mit mehreren Heimaten leben?

Diese und viele weitere Fragen diskutieren am 18. September 2017 Vera Rottenberg, Tonino Castiglione und Mustafa Atici.

Vera Rottenberg, ehemalige Bundesrichterin, wurde 1944 als jüdisches Flüchtlingskind in der Schweiz aufgenommen. Tonino Castiglione verliess die sizilianische Heimat 1970 und lebt hier als Lehrer, Cantautore und Kulturvermittler. Mustafa Atici, schweizerischer Parlamentarier kurdischer Abstammung, kam 1992 zur Weiterbildung in die Schweiz und blieb.

Moderation Gabriel Heim, Autor und Mit-Kurator Magnet Basel.

Organisateurs: 
Kanton Basel-Stadt Staatsarchiv
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Lieu de l'événement
Staatsarchiv
Martinsgasse 2
4001
Basel
Bâle Ville
Langues de l'événement: 
Allemand
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Prix de l'événement: 
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