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Doktorandenstelle

Das Historische Seminar der Universität Zürich, Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sucht

eine Doktorandin oder einen Doktoranden

für die Mitarbeit im Forschungsprojekt

«Die Ökonomie des Heimwesens in der Schweiz seit 1940. Finanzierungs- und Steuerungsmodelle in der Kinder- und Jugendfürsorge».

Die Doktorandenstelle deckt den sozial- und wirtschaftshistorischen Teil der interdisziplinären Studie ab, die im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 76 «Fürsorge und Zwang» (www.nfp76.ch) zu den Fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und der Praxis der Fremdplatzierungen in der Schweiz durchgeführt und vom Schweizerischen Nationalfonds SNF finanziert wird. Das Projekt bringt Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen (Wirtschaft, Geschichte, Soziologie) zusammen und ist institutionell am Historischen Seminar der Universität Zürich sowie an den Departementen Wirtschaft und Soziale Arbeit der Hochschule Luzern angesiedelt. Untersucht werden die Planung, Implementierung und Umsetzung von Finanzierungs- und Steuerungsmodellen in der Kinder- und Jugendfürsorge seit 1940 auf nationaler, kantonaler und kommunaler/institutioneller Ebene. Im Fokus steht der Vergleich von drei Kantonen (Genf, St. Gallen, Uri). Der/die erfolgreiche Bewerber/-in verfasst eine Dissertation in neueren Geschichte, die von Prof. Matthieu Leimgruber, Universität Zürich, betreut wird. Der/die Doktorand/-in wird einen Arbeitsplatz in Luzern (primärer Arbeitsort) und Zürich haben.

Wir erwarten von Ihnen
- Masterabschluss in neuerer Geschichte, bevorzugt mit Fokus auf sozial- und wirtschaftshistorische Themen. Es können auch Bewerber/-innen aus den Sozial- und Politikwissenschaften berücksichtigt werden, die Erfahrung mit historischen Forschungsmethoden (v.a. Archivrecherchen) haben.
- Vertrautheit mit dem politischen System und dem Wohlfahrtssystem in der Schweiz; idealerweise Kenntnisse im Bereich administrative Versorgungen und Fremdplatzierungen.
- Sehr gute Deutsch-, Französisch- und Englischkenntnisse. Im Rahmen der Studie werden deutsche und französische Archivunterlagen analysiert. Die Dissertation kann in Deutsch, Französisch oder Englisch verfasst werden.
- Bereitschaft, in einem interdisziplinären Team zu agieren, und zur Mitarbeit an Publikationen sowie Projektpräsentationen.

Wir bieten Ihnen
- Die Stelle umfasst ein Arbeitspensum von 100% und ist auf drei Jahre befristet.
- Die Entlohnung richtet sich nach den Ansätzen des SNF für Doktorierende.
- Vorgesehener Arbeitsbeginn ist der 1. August 2019 oder möglichst terminnah.
- Enge Begleitung und vielfältige Unterstützung bei der Erstellung der Dissertation.
- Einbindung in ein weitreichendes Netzwerk von Forscherinnen und Forschern im Rahmen eines Nationalen
Forschungsprogramms.

Die Bewerbung sollte folgende Unterlagen enthalten
- Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse.
- Textprobe (z.B. ein Kapitel aus der Masterarbeit).
- Angabe von zwei Personen, bei denen Referenzen eingeholt werden können.

Auskünfte erteilt Ihnen den Koordinator des Forschungsprojekts «Ökonomie des Heimwesens», Dr. Alan Canonica alan.canonica@hslu.ch

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis 5. Juli 2019 in einer PDF-Datei ans Sekretariat der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte: silvia.rodriguezcastellano@uzh.ch

Die Universität Zürich strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in akademischen Positionen an und fordert deshalb Wissenschaftlerinnen nachdrücklich zur Bewerbung auf.

Informations

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Details siehe im Originalinserat60.49 Ko
Employeur: 
Universität Zürich und Luzern
Taux d'occupation: 
100%, befristet auf drei Jahre)
Lieu de travail: 
Luzern und Zürich
Délai de candidature: 
5. Juillet 2019